Blasenentzündung

Bakterien in der Blase?

Cystinol® - Bakterien in der Blase

Blasenentzündung? Da sind Sie ganz sicher kein Einzelfall! Blasenentzündungen, auch Zystitis genannt, sind sehr häufig. Jede zweite Frau macht das mindestens einmal in ihrem Leben durch. Doch wie entsteht eine solche Blasenentzündung? In den allermeisten Fällen wird sie durch Bakterien ausgelöst, welche natürlicherweise im Darm leben. Gelangen sie jedoch an die falsche Stelle, können sie eine Infektion hervorrufen. Häufig handelt es sich um Bakterien der Gattung Escherichia coli. Die Bakterien bahnen sich ihren Weg vom Darmausgang zum Ausgang der Harnröhre, durch welche sie aufsteigen und so letztlich in die Blase gelangen. Dort haften sie sich an die Schleimhaut der Blase an, vermehren sich und verursachen so eine Entzündungsreaktion.

Cystinol ® ‐ Gesunde Blase

Cystinol ® ‐ Blase mit Bakterien

Abbildung 1

Warum ich?

Cystinol® - warum Blasenentzündung häufig bei Frauen

Weil Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Dafür gibt es zwei wichtige Gründe. Einerseits liegt der Darmausgang der Frau deutlich näher beim Ausgang der Harnröhre, andererseits ist die Harnröhre auch deutlich kürzer als diejenige des Mannes. Diese anatomischen Begebenheiten erleichtern es den Bakterien enorm bis zur Blase vorzudringen. Somit ist das weibliche Geschlecht der grösste «Risikofaktor» für die Entstehung einer Blasenentzündung.

Es haben aber nicht alle Frauen ein gleich grosses Risiko eine Blasenentzündung zu bekommen. Hierbei scheint das natürliche Mikrobiom (Gesamtheit der Bakterien) der Blase und der Vagina eine wichtige Rolle zu spielen. So können allenfalls bestimmte Gemeinschaften von Bakterien, welche in der Blase und Vagina leben, mehr oder weniger gut vor Infektionen schützen. Hier sind einige weitere Risikofaktoren, welche die Entstehung einer Blasenentzündung begünstigen können:

  • Behandlung mit Antibiotika (bis zu 4 Wochen zurückliegend),
  • Blasenentzündung in der Vergangenheit,
  • häufiger Geschlechtsverkehr (sogenannte «honeymoon Zystitis»),
  • Gebrauch eines Diaphragmas oder spermizider Gele zur Verhütung,
  • Schwangerschaft und Wochenbett,
  • falsche «Wischrichtung» nach dem Stuhlgang (von hinten nach vorne),
  • Scheidentrockenheit nach Menopause.

Früherkennung

Cystinol® - Blasenentzündung Symptome möglichst früh erkennen

In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Blasenentzündung um eine unkomplizierte Infektion der  unteren Harnwege (Blase und Harnröhre).
Die Symptome einer typischen Blasenentzündung können in einigen Fällen nur leicht ausgeprägt sein, häufig sind sie aber sehr unangenehm und schmerzhaft.

Die typischen Symptome einer unkomplizierten Harnwegsinfektion sind:

  • Häufiger Harndrang, aber geringe Urinmenge,
  • Brennen beim Wasserlassen,
  • Schmerzen im Unterbauch.

Auch eine leichte Trübung des Urins und ein unangenehmer Geruch können sich entwickeln. Diese Art von Infektion bleibt in den meisten Fällen auf die Blase beschränkt.

Cystinol® - Harndrang, Schmerzen im Unterbauch

Wann zum Arzt?

In den allermeisten Fällen handelt es sich bei einer Blasenentzündung um eine sogenannte unkomplizierte Infektion. Komplizierende Faktoren können beispielsweise Begleiterkrankungen oder auch anatomische Anomalien sein. Ebenfalls kann es in seltenen Fällen zur Ausbreitung der Infektion auf die oberen Harnwege (Harnleiter und Nieren) kommen, weshalb es wichtig ist, die dafür typischen Symptome zu erkennen. In der Schwangerschaft, bei Kindern und bei Männern gelten Blasenentzündungen grundsätzlich als kompliziert. Sollten diese Symptome auftreten, empfehlen wir unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Symptome einer komplizierten Blasenentzündung sind:

  • Fieber
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Flankenschmerzen
  • Blut im Urin

Vorbeugung

Cystinol® - Blasenentzündung, wie vorbeugen?

Hier finden Sie einige Tipps zur Vorbeugung einer Blasenentzündung. 

  • Gehen Sie regelmässig auf die Toilette
  • Trinken Sie viel Wasser (täglich mind. 1,5 Liter) – das spült Bakterien aus der Blase aus
  • Leeren Sie Ihre Blase nach dem Geschlechtsverkehr – das reinigt Ihre Harnwege
  • Denken Sie daran eine übermässige Intimreinigung zu vermeiden – sonst können wichtige Schutzbakterien abgetötet werden
  • Reinigen Sie Ihren Intimbereich von vorne nach hinten – das verhindert das Eindringen von Bakterien in die Blase

Daneben gibt es auch Möglichkeiten zur vorbeugenden Behandlung, wie zum Beispiel mit D-Mannose (eine Art von Zucker) oder traditionell auch Cranberry. Sie erschweren zwar die Anhaftung der Bakterien an die  Blasenschleimhaut, haben aber weder eine antibakterielle, noch eine entzündungshemmende Wirkung. Damit sind sie vorwiegend zur Prophylaxe und weniger zur akuten Behandlung geeignet. Auch spezifische  Impfungen können in einigen Fällen die Abwehr gegen die Bakterien zusätzlich stärken.

Entzündete Blase? Da sind Sie ganz sicher kein Einzelfall! Jährlich sind rund 300 Millionen Menschen von Harnwegsinfekten betroffen. Schon aus anatomischen Gründen sind am häufigsten Frauen diejenigen, die unter einer Blasenentzündung leiden, da die weibliche Harnröhre kürzer ist und näher beim Darmausgang liegt. Blaseninfektionen sind meist bakteriell bedingt. Ihre Symptome sind häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen sowie Schmerzen im Unterbauch. Was hilft? Eine antibiotikafreie pflanzliche Therapiemöglichkeit bietet Cystinol®: der darin enthaltene Wirkstoff Arbutin wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Cystinol, bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung.

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um das Nutzererlebnis auf unserer Website zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies und ähnlichen Technologien zu.